, Alexandra Vögeli

Gemeinsam im Schnee – Skiweekend der Damenriege und des Turnvereins Lommiswil

"Es war einmal und ist nicht mehr… das Skiweekend der Damenriege und des Turnvereins Lommiswil 2026“

Am Freitagmorgen um 5.30 Uhr machten sich die ersten Turnerinnen und Turner der Damenriege und des Turnvereins Lommiswil auf den Weg Richtung Grächen. Kaum waren alle eingeladen und die Autos gefüllt, kam Frau Zbinden Jr. die schockierende Erkenntnis, das ihr "Müesli" noch zu Hause lag. Ein neues an der Tankstelle kaufen? Wohl kaum. Also hiess es: Ehrenrunde zurück nach Lommiswil. Nachdem Veras "Müesli" endlich seinen wohlverdienten Platz im Gepäck gefunden hatte, konnte die Reise endgültig starten.
 
Noch in Solothurn war klar: Sommer, Sonne, Sonnenschein – heute eher nicht. Davon liess man sich natürlich nicht beirren. Der Schneefall wurde jedoch zunehmend intensiver, und spätestens auf der Fahrt nach Kandersteg war klar: Ohne Schneeketten kommen wir wohl kaum bis nach Grächen. Beim Autoverlad dann der nächste Höhepunkt – der Zug fuhr uns prompt vor der Nase weg. An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich festhalten, dass dies nicht an der ausgezeichneten Organisation von unserer Fahrerin, Julie, lag, sondern ausschliesslich an den wetterbedingten Umständen.
Zeitgleich traf auch die zweite Reisegruppe des TV/DR Lommiswil ein. Dank der verlängerten Wartezeit war man bestens mit Kaffee und Gipfeli ausgerüstet. Kaum auf dem Zug, dauerte es nicht lange, bis sich die ersten Augen schlossen. Umso schwieriger wurde es dann, in Goppenstein die Augen offen zu halten.
Schneeketten brauchten wir schlussendlich keine – dafür umso mehr Scheibenwischwasser. Eine spontane Lernlektion zum Thema „Wie fülle ich Scheibenwischwasser richtig nach?“ wurde ebenfalls erfolgreich durchgeführt.
In Grächen angekommen, wurde nicht lange herumgefuchtelt: Skiausrüstung anziehen, Skibillette holen und ab in die Gondel. Dank dem ersten Morgenshot waren wir mehr als bereit, die Pisten von Grächen unsicher zu machen. Oben angekommen war die Sicht so bombastisch, dass man den Skilift vor der eigenen Nase kaum sah. Aufgrund des Wetters und der erhöhten Lawinengefahr war nur ein Bruchteil der Pisten geöffnet. Kein Problem – nach ein paar Talabfahrten traf man sich im Bergrestaurant zum wohlverdienten 11i-Schuss.
Das Wetter sorgte dafür, dass sich die Gruppen munter vermischten: Die einen fuhren noch Ski, die anderen spielten Karten. „Wer ist eigentlich schon wieder der Präsi?“ war dabei eine der meistgestellten Fragen. Ob beschissen wurde? Mit grosser Wahrscheinlichkeit ja – aber ganz sicher nicht von der Verfasserin. 😉
Nach der Mittagsstärkung und weiteren Abfahrten traf man sich schliesslich im Après-Ski wieder. Es wurde weiter gespielt, erzählt, gelacht – und ja, auch etwas getrunken. Anschliessend bezogen wir unsere beiden Unterkünfte. Es gab Spaghetti mit der legendären Hofer-Bolognese, dazu einen Spielabend. Endlich trafen auch die restlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Skiweekends ein. Mit grosser Verwunderung wurde festgestellt, dass der bekannte McDonald’s-Besuch von Kilian dieses Mal nicht stattfand. Warum wohl? Das werden wir vermutlich nie erfahren. Der Abend klang gemütlich aus, und alle fielen müde ins Bett.
 
Am nächsten Morgen war die Loft-Gruppe erstaunlich früh auf den Beinen - damit hat die EFEU-Gruppe gerechnet und war daher unter den letzten beim Frühstücken. Nach dem Frühstück wurde die Skiausrüstung bezogen und es ging direkt wieder auf die Piste. Das Wetter zeigte sich zum Glück von seiner besseren Seite, was die Motivation zusätzlich steigerte. Mit viel Elan wurden die Pisten hinuntergerast. Danach traf man sich erneut beim Hans – und das Après-Ski fiel dieses Mal deutlich intensiver aus als am Vortag.
Am Abend verwöhnte uns Pädu mit einem leckeren Fondue. Später zog es die Turnerinnen und Turner ins Mascotte, wo gemeinsam gefeiert, getanzt und gesungen wurde. Nach einem nächtlichen Spaziergang der EFEU-Gruppe fanden schliesslich auch diese den Weg ins Bett.
 
Am nächsten Morgen räumte die EFEU-Gruppe ihre Wohnung ruckzuck. Im Loft hingegen schliefen die Turnerinnen und Turner noch tief und fest. Kaum waren alle wach, ging der Trubel los: Frühstück, aufräumen, putzen, abgeben. Der legendäre MC-Stopp fand auf dem Heimweg dann doch noch statt, bevor sich alle endgültig auf den Heimweg machten.
 
Das Skiweekend 2026 ist Geschichte.
Ein herzliches Dankeschön geht an Anja, unsere Organisatorin, für die super Planung und Durchführung dieses unvergesslichen Wochenendes, an das wir uns noch lange erinnern werden.